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Kindliche Sexualität

Kindliche Sexualität

Kinder wollen die Welt entdecken, beziehen ihren Körper spielerisch mit ein und lernen daraus. Sich bewegen, Matschen, Schmusen und Toben schafft ein bestimmtes Körpergefühl und fördern in der Erfahrung mit anderen Beziehungs- und Liebesfähigkeit z.B. in Form von Genitalentdecken, Rollen- und Doktorspielen) gehören dazu und sind normale, wichtige Lernerfahrungen.
Für viele Erwachsene sind diese Verhaltensweisen der Kinder sexuell. Im Unterschied zu den Erwachsenen fehlt den Kindern bei diesen Spielen die sexuelle Zielgerichtetheit auf einen anderen Menschen und das Gefühl des „Begehrens".

Kinder haben natürlich ein angeborenes sexuelles Potenzial und zeigen gleiche und ähnliche sexuelle Reaktionen wie Erwachsene (z.B. können kleine Jungs eine Erektion bekommen), doch schreiben sie diesen Erlebnissen eine ganz andere Bedeutung zu als Erwachsene: sie empfinden z.B. das Genitalspiel einfach nur als angenehm und schön.

Was ist normal?

Eltern und PädagogInnen sind oftmals unsicher, ab wann das Verhalten der Kinder nicht mehr als normal bewertet werden soll oder inwieweit sexuelle Verhaltensweisen ein Symptom für einen Missbrauch sein können. Die Verhaltensweisen können große Unterschiede aufweisen, jedes Kind verhält sich anders. Je nach individueller Persönlichkeit und bereits gemachten Erfahrungen im Umgang mit sich und anderen sind Interesse und Verhalten der Kinder unterschiedlich ausgeprägt und variieren stark.

Was man sagen kann ist: nicht normal sind besonders ausgeprägte nicht zu steuernde sexuelle Aktivitäten von Kindern wie übergriffiges Verhalten gegenüber anderen. Hier sollen Eltern und PädagogInnen die Kinder beobachten.

Kindgerechte Sexualerziehung im Kindergarten

Als Pädagogin/ Pädagoge haben Sie die Aufgabe die Kinder altersangemessen zu begleiten und zu fördern sowie die Fragen der Kinder kindgerecht zu beantworten. Natürlich wird man mit dem Thema Sexualerziehung auch immer persönlich angesprochen und muss sich mit den eigenen Wertvorstellungen auseinandersetzen. Zusätzlich gibt es dann noch die Erwartungen und Vorstellungen der Kolleginnen und Kollegen und die der Eltern, die berücksichtigt werden müssen. Auch die Richtlinien des Trägers und die Rahmenbedingungen in der Institution sind entscheidend. Sexualpädagogisches Tun erfolgt also stets unter sehr komplexen Bedingungen.

Grundvoraussetzungen, die den Pädagoginnen und Pädagogen den Alltag erleichtern und das Profil einer kindgerechten Sexualerziehung im Kindergarten schärfen, sind die Teamarbeit, die Entwicklung einer entsprechenden Konzeption und die Zusammenarbeit mit den Eltern.

„Kriegt man vom Küssen Kinder?" .. wenn Kinder Fragen stellen

Viele Fragen der Kinder können den Erwachsenen die Schamesröte ins Gesicht treiben. Diese Reaktion ist ganz verständlich und auch natürlich, da für viele Erwachsene die Sexualität ein persönliches Thema ist und nur wenige gelernt haben, unbefangen darüber zu sprechen.

Auch wenn es oft schwer fällt den Kindern diese Fragen zu beantworten, ist es wichtig, das Fragestellen der Kinder zu loben und zu unterstützen. Klar ist, dass niemand sofort eine perfekte Antwort geben kann. Den Kindern ist aber sehr damit geholfen, wenn die Erwachsen die Schwierigkeit der Beantwortung dieser Fragen den Kindern mitteilen. „Das finde ich aber jetzt ganz schön schwer deine tolle Frage zu beantworten. Lass uns das doch gemeinsam in einem Buch nachschlagen".

Kindern reicht es oftmals schon eine kurze Antwort auf ihre Frage zu bekommen. Sie wollen sich weniger intensiver mit dem Thema auseinandersetzen. Kurze ehrliche Antworten sind für Kinder in den meisten Fällen viel befriedigender als langes Gerede aus der Erwachsenenperspektive.

Über Sexualität reden

Über Sexualität sollte nicht nur mit den Kindern gesprochen werden wenn sie Fragen stellen. Da in den meisten Familien oftmals eigene Bezeichnungen für z.B. die Geschlechtsorgane verwendet werden, sollte mit den Kindern geklärt werden welche ihnen bekannt sind. Es sollte gemeinsam herausgefunden werden welche Wörter im Kindergarten dafür gefunden werden. Körperteile und sexuelle Handlungen müssen eindeutig und korrekt benannt werden, damit die Kinder sich dazu verständigen können.

Kommunikation im Team

Von großer Bedeutung ist, dass sich alle PädagogInnen im Team austauschen und über die eigenen Vorgehensweisen und Leitprinzipien beim Thema Sexualerziehung absprechen. Gelingt diese Form der Kommunikation untereinander können sich alle näherkommen und an einer guten Konzeption für die Institution arbeiten.

Kinder lernen an ihren Vorbildern auch im Bereich der Sexualerziehung. Ein Team, das akzeptierend und offen sexualpädagogisch miteinander arbeitet ist für die Kinder sehr lehrreich.

Eine gute Konzeption ist wichtig

Um sexualpädagogisch anspruchsvoll zu arbeiten, ist eine Erstellung einer Konzeption erforderlich. Sie steht für eine fundierte und reflektierende Darstellung der Arbeit, so wie sie im Kindergarten von den Pädagoginnen und Pädagogen durchgeführt wird.

Folgende Aspekte könnten in einer Konzeption deutlich werden:
  • Wie ist das Verständnis von „kindlicher Sexualität"?
  • Was versteht die Einrichtung unter Sexualerziehung?
  • Welche Bereiche werden in der Sexualerziehung berücksichtig und gefördert?
  • Welche grundlegenden Ziele verfolgt die Einrichtung mit der sexualpädagogischen Begleitung von Kindern?
  • Gibt es einen Leitgedanken des Teams zur Sexualerziehung?
  • Wie ist das Verständnis von der Kooperation mit den Eltern?

Die Erarbeitung einer Konzeption ist als Kommunikationsprozess des Teams zu sehen. Damit sich auch alle damit identifizieren können ist es wichtig, dass jeder seine Vorstellungen und Gedanken zu den konkreten Themen formuliert.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Sexualerziehung im Kindergarten kann nur dann gelingen wenn neben dem Team und den Kindern auch die Eltern einbezogen werden. Aufgrund von Traditionen, Herkunft und Religion können die Modelle zum Umgang mit Sexualität sehr unterschiedlich sein. Nicht immer stimmen die Vorstellungen der Pädagogin / des Pädagogen mit dem der Eltern überein.
Sinnvoll ist es über die unterschiedlichen Ansichten zu diskutieren und die unterschiedlichen Erziehungsstile anzukennen. Diese dürfen auch nebeneinander existieren. Jedoch sollte von beiden Seiten Verständnis aufgebracht werden. Für die Kinder müssen diese Unterschiede jedoch deutlich erkennbar sein und besprochen werden, damit sie nicht verunsichert werden.

Um die Auseinandersetzung mit den Eltern erfolgreich und kompetent zu gestalten ist es sinnvoll den Eltern die grundlegenden Normen und Werte des Kindergartens klar zu machen. Dies kann mit Elternabende oder Elterngespräche gemacht werden.

Die Kindergartenbox

Die Kindergartenbox ist ein umfangreiches Medienpaket zur Sexualerziehung im Kindergarten, das Medien und Materialien für die Pädagoginnen und Pädagogen und für Kinder ab 3 Jahren enthält. Die Materialien sind differenziert nach Alter und Entwicklungsstand. Der Zugang erfolgt spielerisch, erlebnis- und handlungsorientiert. Alle Themen, Spielideen und Medien sind miteinander verknüpft und bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Nähre Informationen finden Sie hier:

Sexualaufklärung.de

Категория: Frühbildung | Добавил: mkclub (11.03.12)
Просмотров: 965 | Теги: De, Sexualität | Рейтинг: 0.0/0
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Категория: [Prävention]
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